Ivona Šimunović, Gaia (2020)

Seine Konzerte sind besondere Ereignisse, bei denen man von Emotionen überwältigt ist, sei es auf der Bühne oder vor ihr – der einzigartige Ansatz, der Enthusiasmus und die Leidenschaft dieses großen Mannes können niemanden gleichgültig lassen.
(Sound Report, 2020)

INTERVIEWS

IVAN REPUSIC: „FRÜHE VERDI-OPERN STELLEN HOHE ANSPRÜCHE“
Ivan Repušić im Gespräch mit Remy Franck für Pizzicato (06/05/2020)

„Ich habe schon viele Kommentare zur angeblichen Einfachheit der frühen Verdi-Opern und der sogenannten Begleitung »alla chitarra« gehört. Solche Ansichten sind gefährlich, denn diese Werke erfordern eine große technische Meisterschaft, Klarheit und Transparenz in Klang und Struktur sowie Reinheit der Melodielinien. Sie stellen hohe Ansprüche an die Solisten, die psychologisch richtiggehend in die Charaktere eintauchen müssen, und an die Leistungsfähigkeit des Orchesters, das eine wichtige und kraftvolle Aufgabe in der Gesamtdramaturgie übernimmt.“

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DIE CHEMIE STIMMT
Ivan Repušić im Gespräch mit Arnt Cobbers für Fono Forum (Februar / 2018)

„Jedes Orchester hat seine Position und seine Aufgabe. Und die müssen wir [Dirigenten] mit aller Leidenschaft und bestmöglich erfüllen. (…) Egal wo ich bin, ich versuche alles zu geben.“

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CHANCEN FÜR DIE KLASSIK NUTZEN
Ivan Repušić im Gespräch mit Doris Sennefelder für die Programmbroschüre des MRO für die Saison 2018/2019

„Ich wollte Verdis Stil gegenüber loyal bleiben. Seine Sprache ist sehr klar. Und die Dramatik in seinen Opern beruht auf dieser speziellen Verbindung von Text und Musik, auf dem Ausdruck, den die Sänger in jede Phrase legen. Das Orchester darf nicht einfach nur begleiten, sondern muss richtig mitgehen. Die frühen und weniger bekannten Opern von Verdi sind in ihrer Struktur manchmal einfacher als die späten Werke; man kennt ja diese typische Begleitung »alla chitarra«, wie mit einer großen Gitarre. Aber je mehr frühe Werke von Verdi ich dirigiere, desto mehr merke ich, wie schwierig sie sind − wie Mozart-Opern. Es ist eine große Herausforderung für die Sänger und noch mehr für das Orchester.“

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BEREIT FÜR MUSIKALISCHE ABENTEUER
Ivan Repušić im Gespräch für die Programmbroschüre des MRO für die Saison 2017/2018

„Ich habe als Gastdirigent bereits ein paar Mal mit dem Orchester [MRO] musiziert: so bei einer konzertanten Aufführung von Puccinis La rondine, na svečanom Silvestarskom koncertu 2015., bei der Silvestergala 2015 und zuletzt bei einem Konzert der Reihe Paradisi gloria. Außerdem habe ich das Orchester bei den Salzburger Festspielen anlässlich einer konzertanten Aufführung von Puccinis Manon Lescaut mit Anna Netrebko als Zuhörer erlebt. Aber mein erster Kontakt rührt aus der Zeit, als ich noch Student in Zagreb war. Ich hatte zwei CDs mit dem Münchner Rundfunkorchester, Puccinis Gianni Schicchi unter der Leitung von Giuseppe Patané und Ponchiellis La gioconda unter Marcello Viotti: wunderbare Aufnahmen, die mich sehr beeindruckt haben. Auch heute hört man sofort, dass das Orchester einen speziellen Klang hat. Ich habe selbst sehr viel italienische Oper dirigiert und gleich gemerkt, dass das Orchester es sehr genießt, diese Musik zu spielen; durch Chefdirigenten wie Lamberto Gardelli, Giuseppe Patané, Roberto Abbado und Marcello Viotti hat es da eine gewisse Tradition mitbekommen.“

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KRITIKEN, REZENSIONEN UND ARTIKEL

Jana Haluza, »Höhepunkt der Konzertsaison«, Vijenac, 678 (27/02/2020)
Ivan Repušić, Münchner Rundfunkorchester und Chor des Bayerischen Rundfunks im Konzertzyklus Samstags im Lisinski

„Eines steht fest: Im Hinblick auf die Bedeutung des Ereignisses und Qualität der Aufführung war dies der Höhepunkt nicht nur der Konzertsaison 2019-2020, sondern wahrscheinlich auch des Jahres 2020. (…) Diese Interpretation live zu hören, in der wohlbekannten Akustik des Lisinski-Saals, war ein doppeltes Privileg: das Werk [Kroatisches glagolitisches Requiem von Igor Kuljerić] aus dem Jahr 1996, in Kroatien mehrfach aufgeführt, bekannt vom dem Album des Labels Cantus, wurde diesmal in einer neuen Interpretation dargeboten, mit präzisen orchestralen Impulsen, der äußerst ausgearbeiteten Chorpartie und den farblich sorgfältig ausgewogenen Solistenstimmen.“

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Paul Schäufele, »Kroatisches glagolitisches Requiem von Igor Kuljerić begeistert die Zuhörer«, Süddeutsche Zeitung (16/02/2020)

„Der engagiert singende Chor, das unter Ivan Repušić brillierende Orchester und vier exzellente Solisten inszenieren die Klammer mit Lust. Repušić (…) mit präzisem Dirigat zelebriert diese Messe, auf die das Publikum der Herz-Jesu-Kirche mit brausendem Beifall reagiert.“

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Maja Stanetti, »Brillante Darbietungen von Orchester und Solisten«, Klassika.hr (26/02/2020)
Konzert des Münchner Rundfunkorchesters und Chors des Bayerischen Rundfunks, Konzertsaal Lisinski, Ivan Repušić, Dirigent

„Es läßt sich wirklich sagen, dass das letzte Konzert im Rahmen des Zyklus Samstags im Lisinski einer der Höhepunkte in dieser attraktiven Konzertauswahl war. (…) Der volle dramatische Bogen des Werks [Kroatisches glagolitisches Requiem von Igor Kuljerić] ließ Raum für Interpretation, und diese war so, wie man sie sich nur wünschen konnte. (…) Dirigent Repušić hat alle Beteiligten in ihrem gemeinsamen Bestreben zu einer Aufführung vereint, die zweifelsohne zu einem kaum noch zu erreichenden Vorbild für künftige Aufführungen werden kann. Hut ab und ganz tiefe Verbeugung!“

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Maja Trstenjak, »Maestro Ivan Repušić hat uns im Lisinski einen unvergesslichen, spektakulären und bewegenden musikalischen Abend bereitet!«, Sound Report (23/02/2020)

„ (…) wenn unser international gefeierter Dirigent Ivan Repušić auf die Bühne tritt, erreichen die Dinge eine ganz neue, höhere und mit Worten schwer beschreibliche Ebene. Seine Konzerte sind besondere Ereignisse, bei denen man von Emotionen überwältigt ist, sei es auf der Bühne oder vor ihr – der einzigartige Ansatz, der Enthusiasmus und die Leidenschaft dieses großen Mannes können niemanden gleichgültig lassen.“

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Tobias Hell, »20 Jahre ‚Paradisi Gloria‘«, Münchner Merkur (13/02/2020)

„Chefsache bleibt Paradisi Gloria ebenfalls unter Ivan Repušić, bei dem Jäger einige Parallelen zu Viotti zu erkennen gaubt. Marcello hatte ein Talent, den Musikern das Gefühl zu geben, dass jedes Konzert etwas Besonderes ist, was noch nie da war. Das hat man den Aufführungen immer angemerkt. Und das spüre ich auch bei Ivan Repušić.“

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David Chandler, »Die neue Saison im Neuen Nationaltheater«, Opera Today (20/12/2019)

„Die dritte Produktion der neuen Saison, die am 28. November Premiere hatte, war La Traviata (…) Ivan Repušić gab sein Debüt im NNTT und leitete das Tokioter philharmonische Orchester mit großer Autorität.“

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Thomas Jordan, »Der Teamplayer«, Süddeutsche Zeitung (22/10/2019)

„Ivan Repušić, der Teamplayer unter den Dirigenten, spricht viel über Gefühle, wenn er seine Arbeit erklärt. Dass Musiker bessere Leistungen bringen, wenn eine positive Atmosphäre herrscht, gehört dabei zu seinen Kernüberzeugungen. (…) Musikalisch will der in Kroatien geborene Dirigent mit seinem Orchester noch tiefer in die Bedeutung der Werke eindringen. Dazu gehört für ihn, die in den Partituren verborgenen Emotionen noch besser herauszuarbeiten und die unterschiedlichen Klangfarben der Komponisten zu betonen. Programmatisch vertraut er auch weiterhin auf die Kraft und den musikalischen Reichtum seines Lieblings Giuseppe Verdi. Nach Attila sind in den kommenden Spielzeiten zwei weitere, eher selten gespielte Opern des italienischen Komponisten geplant. Auch die Ballettmusik des Italieners reizt Ivan Repušić.“

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Tobias Hell, »ITALIA PRIMA: Giuseppe Verdis Attila als konzertante Aufführung im Prinzregententheater«, Münchner Merkur (15/10/0219)

„ (…) Repušić geradehier die Emotionenbis zum Überschäumen hochkochen ließ und im weiteren Verlauf immer wieder jenen Druck aufbaute, den ein pathosgeschwängertes Werk wie Attila zum gewissen Grad einfach braucht.“

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Michael Stallknecht, »Sängerfest – Verdis Attila konzertant im Prinzregententheater«, Süddeutsche Zeitung (14/10/2019)

„Ivan Repušić, Chefdirigent des Münchner Rundfunkorchesters, verleiht Verdis Frühwerk sehnige Kraft und federnden Schwung, rhythmischen Drive und trocken explodierende Wucht, lässt Atmosphären farbsatt ausmalen und Streicherlinien innig singen, worüber sogar der BR-Chor eine bislang selten gehörte Lust an praller theatraler Sinnlichkeit entdeckt. Das Publikum spart denn auch während der Aufführung schon nicht mit Bravo-Stürmen, wie man sie sonst eher aus italienischen Opernhäusern kennt.“

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Teresa Pieschacón Raphael, »PORTRÄT IVAN REPUŠIĆ. In die Tiefe, nicht in die Breite gehen«, concerti (24/09/2019)

„Seine Arbeit mit einem Orchester beschreibt Repušić so: ‚Ich nehme auf, was das Orchester mir anbietet, und umgekehrt‘. Natürlich müsse man als Dirigent auch ein Gefühl für die Struktur haben und sich stilistisch in der Musikgeschichte auskennen. Aber am Ende zählt eben vor allem das emotionale Moment, das nur dann zum Tragen kommen kann, wenn Dirigent und Orchester eine Einheit sind. Dirigenten, sagt er, sollten souverän wirken, alles ‚mit Gesten zeigen und wenig sprechen‘. Und genügend Fantasie haben für die Bilder, mit denen sie ihre Klangvorstellung beschreiben können. Ein großes Vorbild sei ihm Carlos Kleiber: ‚Er macht Musik so, wie ich sie empfinde: sehr frei, sehr inspiriert, sehr klar‘.“

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Maja Stanetti, »Ein Abend, den man nicht vergisst«, Vijenac, 673-674 (19/12/2019)
Verdi, Requiem in Erinnerung an Vjekoslav Šutej, Konzertsaal Vatroslav Lisinski

„Bravo, bravo, bravo! (…) Und all das für die Liveaufführung von Verdis Requiem im Rahmen des Konzertzyklus Samstags im Lisinski unter der Leitung von Ivan Repušić. Er versammelte die allerbesten Interpreten und präsentierte die wohl geordneten Kräfte auf die richtige Weise in einer imposanten, rührenden und spannenden Aufführung mit einem großen dramaturgischen Bogen. (…) Repušić, an dessen ganz besonderes Diplomkonzert vor etwa zwanzig Jahren an demselben Austragungsort man sich noch erinnert, hat sich zu einem ganz besonderen Dirigenten hochentwickelt, der auch international einen Platz für sich gewonnen hat, der bei der Aufführung dem Komponisten immer treu bleibt und das aus vielen Mitgliedern bestehende Ensemble anregt.“

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Ileana Grazio, »Brilliante Aufführung von Beethovens Neunter Symphonie«, Klasika.hr (27/07/2019)

„Mit Sensibilität und Entschlossenheit ergründete Dirigent Ivan Repušić das einstündige Werk. Seine dynamische Ausarbeitung der vier stimmungsmäßig völlig verschiedenen Sätze in den trefflich gewählten Tempi war präzise kontrolliert. Im berühmten Finale, das in den plötzlichen Stimmungswechseln krampfhaft hin- und hergerissen wurde, im delikatesten Beethovenschen Austausch im Geflecht von Instrumental- und Vokalstimmen, hielt der Dirigent die Zügel fest in der Hand, was heftige Beifallsstürme beim Publikum hervorrief.“

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PM-Bayerischer Rundfunk, »Ivan Repušić verlängert seinen Vertrag als Chefdirigent des Münchner Rundfunkorchesters bis 2023«, nmz-neue musikzeitung  (17/07/2019)

„In seinen ersten beiden Spielzeiten bei dem vielseitigen BR-Orchester hat Ivan Repušić bereits wertvolle künstlerische Impulse gegeben, so zum Beispiel die Verpflichtung eines Artist in Residence oder die Initiierung eines Zyklus mit frühen Verdi-Opern. Außerdem hat Repusic die kulturpolitische Bedeutung des Münchner Rundfunkorchesters durch zahlreiche Auftritte des Klangkörpers in Bayern und außerhalb des Freistaats sowie durch seinen programmatischen Brückenschlag in andere Nationen und Kulturen ausgeweitet.“

„Ulrich Wilhelm, Intendant des Bayerischen Rundfunks: ‚Ich freue mich sehr, dass Ivan Repusic sein Engagement beim Münchner Rundfunkorchester verlängert. Er hat in den vergangenen drei Jahren großartige künstlerische Impulse gesetzt und mit technischer Brillanz und Leidenschaft das Orchester geleitet‘.“

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Ivana Mikuličin, »Deutsche Zuhörer und der Assistenztrainer des FC Bayern klatschten zehn Minuten lang stehend Beifall für den Ero in München. Es ist Zeit, dass wir auch als ein Land der Oper einen Platz auf der Weltkarte einnehmen«, Jutarnji list (07/07/2019)

„Ich wäre froh, wenn diese Konzertaufführung dazu anregte, auf der kroatischen Seite alles zu tun, damit München oder auch andere Städte den Ero in Fülle erleben, und das bedeutet eine Bühnenaufführung. Ich bin sicher, dass auch diese neue Aufnahme zur Verbreitung des Werks beitragen wird, und es wäre großartig, wenn eine neue Produktion in der Welt zustande käme.“

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Henning Queren, »Ivan Repušić dirigiert Mahler«, Neue Presse (17/06/2019)

„Das sind schon gewaltige Chor- und Orchestermassen, wer die zu bändigen versteht, hat am Ende immer gewonnen: Mahlers Zweite Sinfonie bringt noch jedes Opernhaus zum Beben und eignet sich auch deshalb für das Abschiedskonzert von Ivan Repušić. 80 Minuten Hochspannung, am Ende stehende Ovationen und zehn Minuten Applaus für die Auferstehungs-Sinfonie.”

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Stefan Arndt, »Chefdirigent Ivan Repusic verabschiedet sich mit Mahlers 2. Sinfonie«, Hannoversche Allgemeine Zeitung (17/06/2019)

„Für seinen letzten großen Auftritt hat der Dirigent noch einmal alle Kräfte der Staatsoper vereint: Neben dem riesig besetzten Orchester sind auch der Chor und Extrachor der Staatsoper sowie die Solisten Dorothea Maria Marx (Sopran) und Julie-Marie Sundal (Alt) mit von der Partie. Allein der Anblick dieser musizierende Masse ist beeindruckend – und das klangliche Ergebnis der Beweis, dass viel manchmal wirklich viel hilft. Dabei weiß Repusic die gewaltigen Kräfte seines Klagapparats klug zu dosieren. Mit zügigen Tempi und Mut zum Rubato hält er die Totenfeier des ersten Satzes ständig in Bewegung, und auch danach herrscht viel Schwung – selbst das langsame Urlicht, das Julie-Marie Sundal mit zurückhaltender Eleganz zum Leuchten bringt, gerät zu keiner Zeit ins Stocken. Es ist, als staue Repusic die Energie der Musik in den ersten Sätzen immer weiter auf, bis sie sich schließlich nach einer guten Stunde im Finale entlädt. Die enorme Wirkung, die diese Musik ohnehin entfaltet, wird so noch einmal gesteigert.“

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Henning Queren, »Ivan Repušić dirigiert Mahler«, Neue Presse (12/06/2019)

„MD Repušić zieht eine positive Bilanz seiner sechs Jahre in Hannover: ‚Wir haben mit unseren Konzerten und Opernaufführungen eine tiefe und direkte Verbindung zum Publikum geschaffen‘.“

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Stefan Arndt, »Dirigent Ivan Repusic verabschiedet sich aus Hannover«, Hannoversche Allgemeine Zeitung (14/06/2019)

„Natürlich müsse man in den Proben eine Basis aufbauen, ‚damit die Struktur stimmt‘, sagt der Dirigent. Doch das sei längst nicht alles: ‚Man muss bei der Aufführung die Chance nutzen, um etwas Besonderes zu schaffen – und das geht nur, wenn die Chemie untereinander stimmt.‘ Dass er es geschafft hat, in Hannover die richtige Chemie herzustellen, ist etwas, worauf Repusic im Rückblick stolz ist: ‚Ich halte es für die wichtigste Aufgabe eines Chefs, für eine positive Atmosphäre zu sorgen.‘ Allerdings ist dafür nicht allein gute Laune nötig: ‚Als Dirigent muss man gut vorbereitet sein und den Willen zeigen, gut zu musizieren‘, sagt er. ‚Das wirkt wie ein Magnet: Gute Musik ist der beste Weg zu guter Atmosphäre‘.“

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David Renke, »Jubiläum im Dreivierteltakt: ein betörendes Strauss-Fest mit dem Münchner Rundfunkorchester«, Bachtrack (04/06/2019)

„Erdig und mit lasziver Doppelbödigkeit interpretierte Repušić die Suite aus dem Rosenkavalier, die in sich geschlossen wie eine Miniaturausgabe der dreieinhalb Stundenoper funktioniert. Repušić ließ den Musikern Platz zur Entfaltung, gleichzeitig hielt er den Klang schlank. Flexibel gestaltete er die Tempi der jeweiligen Abschnitte und arbeitete so geschickt die dramatische Qualität und an lasziver Doppeldeutigkeit reiche der Suite heraus. Unsentimental und dennoch gewürzt mit der richtigen Portion an Emotion gelang Repušić eine packende und elektrisierende Interpretation.“

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Zrinka Matić, »Verschiebung der Erkennbarkeitsgrenzen kroatischer Musik«, Klasika.hr (24/05/2019)
Prinzregententheater, München, Konzertaufführung der Oper Ero der Schelm von Jakov Gotovac, Dirigent Ivan Repušić, am 19. Mai 2019

„Selten sind Aufführungen, bei denen der Beste der Beteiligten schwer zu bestimmen ist. Die Münchner Aufführung kann bereits als anthologisch gelten – die inspirierte Leitung Ivan Repušićs funktionierte als ihr Puls. (…) Eine der größten Neuheiten seiner Interpretation ist ein moderner Zugang zu den Tempi, die ein bisschen bewegter sind, als wir es in einheimischen Aufführungen gewohnt sind, die aber der Musik von Gotovac besondere Lebendigkeit verleihten, dabei jedoch genug Raum ließen, jede orchestrale Geste, jede Melodie und jedes Wort zu erkennen – sei es im Chor, sei es in den Solistenpartien.“

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Wolf-Dieter Peter, »Kroatischer Hans-im-Glück – Jakov Gotovacs Nationaloper Ero der Schelm in München«, nmz-neue musikzeitung (21/05/2019)

„Davor boten das Münchner Rundfunkorchester unter seinem kroatischen Chefdirigenten Ivan Repušič die farbenfrohe, immer wieder tänzerisch pulsierende Musik Gotovacs wohl so idiomatisch wie nur möglich: ein schönes Liebesduett, ein paar gute kleine Charakternummern für die Eltern, viel Kommentierendes für den immer wieder anwesenden Chor – aber auch viel lediglich nett begleitendes Klangbild mit ein wenig folkloristischen Zügen. Dennoch war der Gesamteindruck so authentisch wie nur möglich: der Kroatische Rundfunkchor sang und sämtliche guten Solisten kamen aus Kroatien, voran Valentina Kobič als Dula und Tomislav Mužek als Ero.“

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Robert Braunmüller, »Von Nürnberg bis Kroatien«, Abendzeitung (21/05/2019)

„Ivan Repusic, der kroatische Chefdirigent des Münchner Rundfunkorchesters, hatte den Kroatischen Rundfunkchor und einige der besten Sänger seiner Heimatlandes aufgeboten – wie etwa Valentina Fijacko Kobic und höhensicheren, kraftvollen Tomislav Muzek, der auch schon in Bayreuth als Erik zu hören war. Die Handlung von Ero der Schelm drängt nicht unbedingt auf die heutige Bühne, aber die Musik ist farbig und kraftvoll genug, um in einer konzertanten Aufführung zwei Stunden lang nicht langweilig zu werden.“

Ammerkung: Der Artikel auf Anfrage erhältlich

Klaus Kalchschmid, »Die Oper Ero, der Schelm im Prinzregententheater«, Süddeutsche Zeitung (20/05/2019)

„Am Ende kocht das Prinzregen-tentheater vor Begeisterung, und es sind nicht nur Kroaten, die hier ihre Nationaloper Ero, der Schelm von Jakov Gotovac feiern in einer prallen, überaus lebendi-gen, in der Originalsprache unter Ivan Repušić großartig gesungenen und gespiel-ten konzertanten Aufführung mit dem Kroatischen Rundfunkchor und dem Münchner Rundfunkorchester.“

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Christiane Tewinkel, »Oh, wie schön ist Istrien«, Der Tagesspiegel (08/04/2019)

„Ivan Repušik und das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin entführen, wie es so gern heißt, ihr Publikum in schönere Gefilde, in diesem Fall nach Istrien. Als Einleitung zu einem Konzertabend, der mit der furchterregenden Symphonie fantastique von Hector Berlioz enden wird, gibt es die wunderbar instrumentierte, formal glänzend austarierte Istarska suita des kroatischen Komponisten Natko Devcic. So geht es geradezu erholsam los in der Phiharmonie, mit den Pendelklängen eines dahinschwebenden Präludiums, dem fein gestalteten Springtanz Poskomnica (längst zeigt sich Repušics Meisterschaft am Pult, das In-sich-Ruhen, sein präziser Zugriff auf das Orchester).”

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Melissa Korbmacher, »Burn-out in der Faust Company«, Die Deutsche Bühne (17/02/2019)

„Das Niedersächsische Staatsorchester unter der Leitung von Generalmusikdirektor Ivan Repušić setzt der Nüchternheit auf der Bühne großen Farbreichtum entgegen. Fausts Höllenfahrt wird zu einem hochdramatischen musikalischen Ritt durch die Unterwelt.“

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Wolf-Dieter Peter, »Männer-Macht und Frauen-Leid – Verdis Frühwerk I due Foscari in München«, nmz-neue musikzeitung (27/11/2018)

„Carlos Kleiber urteilte einst maliziös über viele Kollegen ‚Auch so ein Herumwedler‘ – Repušić war mit klar führender rechter und immer wieder ganz unabhängig akzentuierender, zusätzlich formender und fordernder linker Hand das genaue Gegenteil. Ergebnis: ein fulminanter früher Verdi.“

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Maja Stanetti, »Jugendliche Energie im Vordergrund«, Klassika.hr (19/02/2018)
Gastkonzert des Symphonieorchesters des Berliner Rundfunks; Dirigent Ivan Repušić, Pianist Aljoša Jurinić, Konzertsaal Vatroslav Lisinski

„Ivan Repušićs beträchtliche Erfahrung bei der Leitung eines Ganzen hatte ihre unbestreitbare Spitzenqualität. (…) Es handelt sich um eine überaus klare Interpretation des Musiktextes, Kontrolle über die Einheit der fragmentierten Struktur und zugleich Vermeidung leerer Effekte, wozu diese Symphonie die meisten bloßen Nachahmer zahlreicher Aufnahmen des Werks verlockt. Repušić ließ sich durch den Umstand, dass Mahlers Erste ohnehin allgemein bekannt ist, nicht verführen; er schenkte seine Aufmerksamkeit jedem Detail, mit dem gleichen Gespür für den schlichten Ländler wie für Mahlers Symphonismus im Aufbau dieses riesigen Ganzen. Er scheint sich stets der Wichtigkeit des Augenblicks einer Liveaufführung voll konzentriert bewusst zu sein: ein kontrolliertes ‚jetzt oder nie‘.“

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Zdenka Weber, »Alle Achtung, Maestro«, Vijenac, 625 (15/02/2018)
Gastkonzert des Symphonieorchesters des Berliner Rundfunks im Lisinski

„Ivan Repušić erobert mit dem Charisma eines Musikers, dessen künstlerischer Überzeugungskraft man sich nicht entziehen kann, so hat das RSB zugestimmt, sein Konzert in Zagreb mit dem Werk eines kroatischen Komponisten, u. zw. mit der Istrischen Suite von Natko Devčić (1914-1997) zu eröffnen. (…) Frenetischer Beifall begleitete jedes aufgeführte Stück und am Ende folgten Ovationen, die Repušić mit einer Zugabe erwiderte, dem Orchesteridyll Der Abend von Vatroslav Lisinski – eine einfach wunderschöne Geste unseres Dirigenten, aber auch des Berliner Orchesters, das nach Zagreb kam, bereit, sogar zwei Werke kroatischer Autoren erstklassig darzubieten.“

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Branimir Pofuk, »Maestro Ivan Repušić ist ein wahrer Botschafter unserer Kultur«, Večernji list (12/02/2018)

„Seine große Autorität und glänzende Reputation, die er in Deutschland erlangte, wo er leitende Funktionen wichtiger und herausragender Kultur- und Musikinstitutionen bekleidete, nutzt Repušić wie wenige zuvor auch dazu, für kroatische Musik zu werben. So hat er sein Mandat als GMD der Staatsoper Hannover, bzw. sein Antrittskonzert mit dem dortigen Ensemble mit dem Symphonischen Kolo von Gotovac eröffnet. Dass dies keine nur einmalige symbolische Geste war, zeigte das in mancher Hinsicht historische Konzert, das am Samstag im voll besetzten Konzertsaal Vatroslav Lisinski stattfand.”

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Stefan Amzoll, »Überfrachtet mit Außenwelt: Ole Anders Tandberg inszenierte Georges Bizets Carmen in der Deutschen Oper Berlin«, Neues Deutschland (31/01/2018)

„Obendrein, was Dirigent Ivan Repušić mit dem Orchester und den Chören der Deutschen Oper zuwege brachte, nämlich eine glänzende, technisch und gestalterisch hervorragende Vorstellung.“

Ammerkung: Der Artikel auf Anfrage erhältlich

Jürgen Gahre, »Provokation Carmen«, Kieler Nachrichten (22/01/2018)

„Ivan Repušić, der GMD von der Staatsoper Hannover, führt das Orchester der Deutschen Oper Berlin umsichtig, mit feinem Gespür für Dynamik und Bizets raffinierte Klangvaleurs durch die Partitur. Er erliegt nicht der Versuchung, das der Musik immanente Feuer übermäßig zu entfachen, sondern findet stets das rechte Maß für die großen Leidenschaften in dieser Oper.“

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