Neben Auftritten mit seinen Stammorchestern dirigierte er in der vergangenen Saison die Eröffnung der Spielzeit an der Bayerischen Staatsoper (Bayerisches Staatsorchester, Aigul Akhmetshina, Piotr Beczała), debütierte an der Spitze des hr-Sinfonieorchesters Frankfurt, gastierte beim Beethovenfest Bonn, arbeitete mit der Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker zusammen, leitete Verdis Otello an der Oper Leipzig und Don Carlo an der Bayerischen Staatsoper (vertretend für Maestro Zubin Mehta) sowie Puccinis Turandot an der Semperoper Dresden.

Im Bereich der Diskografie erhielt das Album Puccini: I Canti mit Charles Castronovo und dem Münchner Rundfunkorchester den Opus-Klassik-Preis in der Kategorie „Soloaufnahme des Jahres“. Die Istrische Rhapsodie von Dejan Lazić, ebenfalls mit dem Münchner Rundfunkorchester, wurde in derselben Kategorie für die „Konzertaufnahme des Jahres“ nominiert. Als leidenschaftlicher Botschafter der kroatischen Musik führte und nahm er in der vergangenen Saison Werke von Dora Pejačević mit der Staatskapelle Weimar auf, die Oper Judita von Frano Parać mit dem Münchner Rundfunkorchester und dem Chor des Kroatischen Rundfunks (HRT) sowie die Kroatische Messe von Boris Papandopulo mit kroatischen Solisten und dem Chor des Bayerischen Rundfunks, die in der Veröffentlichung bei BR-Klassik zwei Porin-Auszeichnungen erhielt: für die beste Aufführung und das beste klassische Album.

Das Album Golden Age (Solisten: Erin Morley und Lawrence Brownlee) wurde vom New York Times und BBC Music Magazine zu den besten klassischen Alben des Jahres 2025 gezählt, und das Oper! Magazin zeichnete es als „Bestes Soloalbum“ aus (Oper! Awards 2026). Das neueste Album, Dora Pejačević: Complete Symphonic Works, mit der Staatskapelle Weimar, der Mezzosopranistin Annika Schlicht und der Pianistin Martina Filjak, wurde im März 2026 vom Label Audite veröffentlicht und bereits als „Album der Woche“ von den Radiosendern Radio Klassik Stephansdom, Kulturradio RBB und SWR2 ausgezeichnet.

Seine professionelle Tätigkeit an deutschen Kulturinstitutionen begann Maestro Repušić als erster Kapellmeister an der Staatsoper Hannover (2010–2013), wo er von 2016 bis 2019 auch als Generalmusikdirektor tätig war. In dieser Zeit leitete er zahlreiche Opernpremieren (Salome, La damnation de Faust, Der fliegende Holländer, Manon Lescaut, Aida u. a.), sowie sinfonische Konzerte. Nach seinem Debüt an der Deutschen Oper Berlin in der Produktion von Puccinis La bohème (2011) wurde er zum Dirigenten ernannt und 2014 zum ersten ständigen Gastdirigenten. Bis heute hat er über 150 Aufführungen von rund zwanzig verschiedenen Opernwerken geleitet, darunter Macbeth, Tosca, Turandot, La bohème, Eugen Onegin, Nabucco, Un ballo in maschera, La traviata, Carmen, Die Zauberflöte, Lucia di Lammermoor, Tannhäuser, La Gioconda, Falstaff, Don Carlo, Francesca da Rimini, Der fliegende Holländer u. v. m. Als Chefdirigent des Münchner Rundfunkorchesters seit 2017 hat er zahlreiche konzertante Opernproduktionen geleitet, darunter Luisa Miller, I due Foscari, Attila, I Lombardi, La rondine, Ero der Schelm, Ernani u. v. a., sowie sinfonische Werke.

Er ist Gast an führenden Opernhäusern, darunter die Bayerische Staatsoper (Un ballo in maschera), die Staatsoper Unter den Linden (Rigoletto, Tosca), das Opernhaus Zürich (I vespri siciliani), die Semperoper Dresden (Faust, Cavalleria rusticana / Pagliacci, Die Zauberflöte, La traviata, Simon Boccanegra, Macbeth, Tosca, Don Carlo, Madama Butterfly, Turandot), die Staatsoper Hamburg (L’elisir d’amore, Rigoletto, La bohème, Tosca, Simon Boccanegra), die Komische Oper Berlin (Rigoletto, La traviata), das Aalto-Musiktheater Essen (Falstaff) sowie das Neue Nationaltheater Tokio (La traviata).

Er tritt in Konzerthäusern wie dem Gasteig, dem Herkulessaal und dem Prinzregententheater in München, der Berliner Philharmonie, dem Konzerthaus Berlin, dem Musikverein Wien, dem Festspielhaus Baden-Baden, dem Smetana-Saal in Prag, dem Kultur- und Kongresszentrum Luzern sowie auf renommierten Festivals, darunter das Beethovenfest Bonn und das Festival Verdi in Parma.

Er leitete zahlreiche renommierte Orchester, darunter das Orchester der Deutschen Oper Berlin, das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, das hr-Sinfonieorchester, das Bayerische Staatsorchester, die NDR Radiophilharmonie Hannover, die Wiener Symphoniker, das Sinfonieorchester Mailand Giuseppe Verdi, das Orchester des Nationaltheaters Mannheim, das Prager Sinfonieorchester, das Orchester der Norwegischen Nationaloper Oslo, die Brüsseler Philharmoniker, das Tokyo Philharmonic Orchestra und viele weitere.

Er hat dreißig Tonträger für BR-Klassik, Warner Classics, cpo, Pentatone, Audite und Cantus aufgenommen. Die Aufnahmen wurden mit Auszeichnungen wie ICMA, Opus Klassik, Diapason d’Or, Oper! Awards und Porin geehrt. Eine besonders fruchtbare diskografische Zusammenarbeit, einschließlich Werke kroatischer Komponisten, realisierte er mit dem Münchner Rundfunkorchester sowie dem Chor des Bayerischen Rundfunks mit führenden internationalen Solisten, ebenso wie mit dem Orchester der Staatskapelle Weimar.

Seine grundlegende und weiterführende musikalische Ausbildung sowie seine ersten Dirigiererfahrungen erhielt Ivan Repušić in Zadar, Kroatien. Das Dirigieren studierte er an der Musikakademie der Universität Zagreb in den Klassen von Igor Gjadrov und Vjekoslav Šutej. Anschließend bildete er sich weiter bei Jorma Panula, Gianluigi Gelmetti, Kazushi Ono und Donald Runnicles.

Seine professionelle Karriere begann er am Kroatischen Nationaltheater Split (2002), wo er die Funktionen des Chefdirigenten und des Direktors der Oper (2006–2009) innehatte. In dieser Zeit leitete er zahlreiche Aufführungen des italienischen, französischen, russischen und kroatischen Opernrepertoires, darunter: G. Verdi (Don Carlo, Aida, Simon Boccanegra, Il trovatore, Nabucco), G. Puccini (Suor Angelica, Gianni Schicchi, Manon Lescaut, La bohème), P. I. Tschaikowski (Eugen Onegin), Ch. Gounod (Faust), G. Donizetti (Lucia di Lammermoor, L’elisir d’amore), G. Rossini (Il barbiere di Siviglia), R. Leoncavallo (I pagliacci), J. Gotovac (Ero der Schelm), J. Hatze (Die Rückkehr) u. v. m. Er war zudem musikalischer Leiter der Split Sommerfestspiele (2006–2009) und der Dubrovnik Sommerfestspiele (2010–2012). Neben seiner Tätigkeit als Dirigent widmete er sich auch der pädagogischen Arbeit an der Kunstakademie der Universität Split (2004–2016), wo er den Titel eines außerordentlichen Professors erwarb. Seit 2005 ist er Chefdirigent des Kammerorchesters Zadar.

Für seine künstlerischen Leistungen wurde er mit zahlreichen bedeutenden kroatischen Auszeichnungen geehrt, darunter der Vladimir-Nazor-Preis, der Vatroslav-Lisinski-Preis, der Milka-Trnina-Preis, der Orlando-Preis und die Auszeichnung der Stadt Zadar. Die Universität Zadar verlieh ihm 2021 die Ehrendoktorwürde für seinen herausragenden Beitrag im kulturellen und künstlerischen Bereich. Im Oktober 2024 wurde er vom Präsidenten der Republik Kroatien mit dem Orden der kroatischen Danica mit dem Bildnis Marko Marulićs für seine außergewöhnlichen Verdienste um die Kultur und die Förderung der kroatischen Kultur im In- und Ausland ausgezeichnet.

DISKOGRAFIE

Neueste Veröffentlichungen

Dora Pejačević: Complete Symphonic Works

Annika Schlicht, Martina Filjak

Staatskapelle Weimar
Ivan Repušić

Audite, 2026

Golden Age

Erin Morley, Lawrence Brownlee

Münchner Rundfunkorchester
Ivan Repušić

Pentatone, 2025

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